Veränderungen im Dahl

Es hat sich viel getan im Dahl. In den letzten Jahrzehnten, in den letzten Jahren und in den letzten Monaten, sogar in den letzten Tagen (Stand: 24. Sept 2019). Nur noch wenige Tage, bis mit der Fertigstellung des Wendehammers am Dähler Eck die Sanierung Ehrenbreitsteins beendet ist. Ich beobachte die Zeit in Ehrenbreitstein stets mit Interesse, ist es doch seit 1979 mein Lebensraum. An dieser Stelle versuche ich, die Veränderungen, die mir sehr auffällig sind, bildlich darzustellen. Ich nehme gerne weitere Anregungen in Form von Fotos an. Dazu will ich die alten Ansichten mit den aktuellen vergleichen und so die Veränderungen sichtbar machen. Ob mir das gelingt? Ich will es hoffen.

01. Dezember 2007

Den Anfang will ich machen mit dem Stück “Am Pfaffendorfer Tor”. Hier ist die Ansicht, wie sie sich dem Besucher bietet, der auf der B42 von der Pfaffendorfer Brücke aus kommt. Nun gehört zwar ein Discounter nicht unbedingt zu den Sehenswürdigkeiten, aber die Ehrenbreitsteiner wissen ihn genau so zu schätzen wie die Bewohner der umliegenden Stadtteile.

25. September 2019
Datum unbekannt

Doch vor den beiden vorigen Aufnahmen gab es eine weitere Generation, die noch deutlicher den Wandel aufzeigt. Auf dem linken Foto ist deutlich die Lage zu erkennen, im Hintergrund das Hotel Hoegg und der Kapuzinerplatz.

27. Mai 2006
Datum unbekannt

Kommt man weiter in den Stadtteil, erreicht man den Kapuzinerplatz. Früher einmal gärtnerisch mit Beeten und Rabatten angelegt, wirkt er heute eher ein wenig nackt, es sei denn, es ist Markttag wie auf dem Foto rechts. Auf diesem Platz finden auch weitere Veranstaltungen statt wie die Kirmes, der Flohmarkt oder das Krebbelchensfest.

25. September 2019
08. Januar 2006

Dies war die Ausfahrt aus dem Dahl auf die B42 mit dem Fotogeschäft Nier. Heute steht dort dier Hochwasserbrunnen (auch Pegelbrunnen genannt).

Dieser markante Punkt,erschaffen von dem gebürtigen Ehrenbreitsteiner Künstler Martin Reinhardt, bietet nicht nur einen erfreulichen Anblick, sondern zeigt auch die Hochwasserstände vergangener Jahre sowie mit der oberen Kugel den Hochwasserstand, ab dem das Wasser den Bahndamm übersteigen und wieder ins Dahl strömen wird.

26. September 2019
08. April 2008

Dies war die Einfahrt ins Dahl von Urbar kommend, man fuhr durch den Stadtteil durch, meistens im Fußgängertempo. Seither wurde nicht nur die Bundesstraße verlegt und vierspurig ausgebaut, sondern auch das “Gesundheitszentrum rechts des Rheins” gebaut. Gut für die Bürger, die das Zentrum gut nutzen, und ein weitaus schönerer Anblick als davor.

12. Oktober 2019
13. Oktober 2008

Mehr als ein Jahrzehnt mußte man sich mit dieser Ansicht links begnügen. Eine Fassade, die nach Ansicht einiger Offizieller allerdings etwas Besonderes darstellt. Sie steht allerdings nicht in der Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe und ist somit nach anderer offizieller Ansicht nicht besonders schützenswert. Trotzdem mußte sie in die Front des neu errichteten Gesundheitszentrum eingearbeitet werdem, und somit müssen wir uns noch viele Jahre mit der – ich will nicht sagen häßlichen, aber doch nicht so schönen – Ansicht abfinden. Wers versteht…

12. Oktober 2019
unbekannt, vor 1944

1944 wurde das an dieser Stelle stehende Haus durch Bomben vollständig zerstört. Es war 1725 vom kurtrierischen Hofkapellmeister Carl Friedrich Creill gebaut worden und  war unter dem Namen „Hotel zum Kurfürsten” bis zur Zerstörung noch ein Beherbergungsbetrieb.
1954/55 entstand an gleicher Stelle der Neubau, in dem die Textilprüfstelle des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung eingerichtet wurde. Das Gebäude dient heute als Wohnhaus, eine Tafel erinnert an Clemens Brentano .

19. Oktober 2019
unbekannt

Ansicht des Obertals mit dem Bayernlehnhof.

19. Oktober 2019
unbekannt

Die Filmburg Ehrenbreitstein war bereits ab 1919 für kurze Zeit als Kino betrieben worden. Ebenda befand sich auch das Hotel “Weimarer Hof” und im ersten Stock der Kinosaal. 1960 wurde das Kino geschlossen. Es wurde unterschiedlich benannt: 1920 Ehrenbreitsteiner Lichtspielhaus, 1921 Orpheum-Lichtspiele, 1947-1950 Dähler-Filmbühne, 1952-1960 Filmburg. Das Kino trug die Hausnummer 36 (1957: 37), das Haus, das heute zu sehen ist, die Hausnummer 35. Aber es ist doch das gleiche Haus. Oder?

19. Oktober 2019

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