Koblenz am Rhein – Stadtteil Ehrenbreitstein

Koblenz, die über 2000-jährige Stadt an Rhein und Mosel, wird jährlich von unzähligen Touristen aus aller Welt besucht.
Immer mehr Menschen finden auch den Weg in das am Fuße der Festung gelegene Ehrenbreitstein, das erst seit 1937 durch eine Zwangseingemeindung Stadtteil von Koblenz wurde.

Und der Besuch lohnt sich in diesem ehemaligen kurtriererischen Residenzstädtchen allemal. Ein barocker Ort, mit interessanten, zur Fußgängerzone umgebauten Straßen, mit alten Gebäuden, einer 1656 eingeweihten Klosterkirche mit drei barocken Altären von Johann Seiz. Berühmte Menschen wie Balthasar Neumann, Johannes Seiz, Goethe,

Wieland, Sophie La Roche, die Maler Januarius Zick und Caspar Beckenkamp wirkten hier, die Mutter Beethovens wurde als Maria Magdalena Keverich hier geboren, das Haus wurde zu einem Museum ausgebaut, Mozart spielte am Hofe des Kurfürsten, Clemens Brentano erblickte im Hause La Roche das Licht der Welt, Martin Luther war hier zu Besuch des Augustiner-Eremiten-Klosters. Der berühmte Flugzeugkonstrukteur Bücker und der bekannte Schriftsteller Joseph Breitbach kamen hier zur Welt.

Die Eindeichung Ehrenbreitsteins hält das früher immer wiederkehrende Hochwasser zurück, und diese Tatsache macht sich in einer immer weiter fortschreitenden Häusersanierung bemerkbar.