
Die Straßen von Ehrenbreitstein und ihre Kulturdenkmäler
Die im Verzeichnis der Ehrenbreitsteiner Strassen aufgenommenen Kulturdenkmäler sind dem Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Generaldirektion Kulturelles Erbe entnommen worden, veröffentlicht auch in Wikipedia. Die verlinkten Häuser und Gebäude werden auf dieser Seite mit Foto und ausführlichem Text vorgestellt. Ich hoffe, diese Veröffentlichung bald vollzählig zu haben. Zu den einzelnen Gebäuden folgen Sie den Straßennamen in der Tabelle.
Quellen für die Texte sind u.a. das Buch “Sanierung Ehrenbreitstein, eine Dokumentation der Stadt Koblenz” und “Koblenz-Ehrenbreitstein, Ein Führer durch die ehemalige Residenzstadt” von Dr. Joachim Kneis. Die gelisteten Häuser sind gekennzeichnet.
| Ort | Kurze Beschreibung |
|---|---|
| Am Markt 216 | dreigeschossiger Putzbau, 1762 |
| Am Markt 223 | Mansarddachbau, barocke Torfahrt, 1781 |
| Am Platz 251 | Mansardwalmdachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts |
| Am Treppchen 178 | Fachwerkhaus, tlw. massiv, verputzt, 1658 |
| An der Kreuzkirche 3 | dreigeschossige spätklassizistische kubische Walmdachvilla, Neurenaissance, spätes 19. Jh. |
| An der Kreuzkirche 5 | ehem. Pfarrhaus, ornamentale Gliederung durch unterschiedliche Steinarten (jetzt verputzt), 1843/44 nach Plänen von Johann Claudius von Lassaulx; |
| Charlottenstraße 53a | ehem. Schulhaus; dreigeschossiger mehrfarbiger Backsteinbau 1887/90 |
| Charlottenstraße 54 | ehem. Amtsgericht Ehrenbreitstein; zehnachsiger Putzbau in Neurenaissanceformen, 1899 |
| Fr.-Wilhelm-Str. 151 | Oberlichttür in Rokokoformen sowie Ortganggesims in Akanthuswerk, wohl bald nach 1711 |
| Fr.-Wilhelm-Str. 153 | vierachsiges Zeilenwohnhaus, 1697, Architekt Hofzimmermeister Johann Georg Judas, 1879 umgebaut und aufgestockt in spätklassizistischen Formen |
| Fr.-Wilhelm-Str. 155 | dreiachsiges Zeilenwohnhaus, bezeichnet 1697; im Innern qualitätvolle barocke Wendeltreppe, Hofzimmermeister Hans Georg Judas zugeschrieben |
| Fr.-Wilhelm-Str. 158 | dreigeschossiges klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, Schieferbruchsteinbau mit farbig abgesetzter Gliederung und Walmdach, 1838; Wirtschaftsgebäude, Hinterhaus mit Architekturteilen wohl vom Vorgänger von 1696; Ausstattung |
| Fr.-Wilhelm-Str. 160/61 | Doppelhaus, zwei sukzessive errichtete Bauten unterschiedlichen Zuschnitts nach Plänen des Festungskommandanten Obristleutnant Heinrich Klein, Nr. 160 bezeichnet 1703, ausgedehnte Gewölbekeller; hofseitig vermauert zwei Spolien: Basaltquader aus der Abbruchmasse der Philippsburg sowie Wappen des Kurfürsten Philipp Christoph von Sötern |
| Fr.-Wilhelm-Str. 166 | dreigeschossiges Wohnhaus über tonnengewölbtem Keller, 1754; Ausstattung |
| Fr.-Wilhelm-Str. 167 | stattliches Bürgerhaus, teilweise Fachwerk (verputzt), bezeichnet 1677, tonnengewölbter Keller |