Die Straßen von Ehrenbreitstein – Charlottenstraße

Die Charlottenstraße ist eine der jüngsten Ehrenbreitsteiner Straßen. Sie wurde erst 1815 zwischen der Hofstraße und dem Obertal angelegt. Diese Straße war als Verbindung der Obertalstraße mit der Hofstraße gedacht und sollte den über die Schiffsbrücke kommenden Militärkolonnen als Verbindungsstraße zur Festung dienen.

Charlottenstraße 53a: Rhein-Museum

(in der Liste der Kulturdenkmäler in Ehrenbreitstein)
Kaiserin Augusta, die mit Koblenz und Ehrenbreitstein immer sehr verbunden war, suchte persönlich den Standort für dieses Haus, der Ehrenbreitsteiner Schule. Am 17. Dezember 1887 begann das Ausheben der Fundamente.
Am 22. September 1890 wurde die neue Schule eingeweiht. 104 Jahre hat das Schulhaus vielen Schülergenerationen gedient. Inzwischen war es aber zu klein geworden, und die Lage an einer Hauptverkehrsstraße war für die Schulkinder der Grundschule zu gefährlich eingestuft worden.

Im Oktober 1994 wurde das alte Schulhaus in die Grundschule im Teichert verlegt. Sofort nach der Räumung begann der Verein Rhein-Museum das stattliche Haus innen zu renovieren. Am 6. Mai 1995 konnte das neue Rhein-Museum eröffnet werden. Im Herbst 1998 ließ die Stadt dann das Gebäude von außen sanieren.

Charlottenstraße 54 – das ehemalige Landgericht

(in der Liste der Kulturdenkmäler in Ehrenbreitstein)
Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Neu-Renaissance-Stil erbaut und diente bis zum Sommer 2013 noch als Gerichtsgebäude, speziell für die Bewährungshilfe. Nach dem Neubau der Justizgebäude im Stadtzentrum ist das Gericht umgezogen. Zur Zeit wird es als Pflegestation genutzt.

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