Sehenswert in Ehrenbreitstein – die Klausenburg

Die Klausenburg, vormals auch Schützenburg genannt, ist ein Gebäudekomplex in Koblenz, das zunächst als Kelterhaus, dann als Befestigungsbau, Villa und Restaurationsgebäude genutzt wurde. Während ihrer Nutzung als Befestigungsbau war die im Stadtteil Ehrenbreitstein gelegene Klausenburg Teil der dortigen Stadtbefestigung. Somit gehörte sie zum System Niederehrenbreitstein der preußischen Festung Koblenz.

Kern des Gebäudekomplexes bildet das 1828 errichtete Kelterhaus, welches in Bruchstein ausgeführt wurde. Aufgrund der Nähe zum Werk Klausenberg war das Gebäude verteidigungsfähig ausgebaut und verfügte über eine Reihe von Schießscharten, die auch heute noch zu sehen sind. Westlich an das Bauwerk wurde ab 1856 ein großer Saal angebaut, der Raum darüber blieb zunächst unausgebaut. Neu- und Altbau erhielten vier Türme bzw. Türmchen. Das gesamte Mauerwerk war ebenfalls mit Bruchstein gemauert.

Das Gebäude eignete sich allem Anschein nach zunächst nicht als Wohnhaus. Dies änderte sich erst unter Wilhelm von Bötticher, der die Gebäude nach 1906 umbauen ließ. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Klausenburg durch diverse Um- und Anbauten auf insgesamt 27 große und kleine Räume an. Sie verfügt heute zudem über sieben große und kleine Türme und zwölf Eingangstüren, davon vier repräsentative Haupteingänge.

Aus Wikipedia

In der Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Ehrenbreitstein

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