Die klassizistische Großfestung Koblenz - Fort Großfürst Konstantin

Fort Großfürst Konstantin ist das bedeutendste Relikt der Feste Kaisei Alexander. Erbaut zwischen 1822 und 1828, erfolgte seine Namensgebung nach dem Bruder des russischen Zaren Alexander I. Das Fort stand an der Stelle eines mittelalterlichen Klosters, zunächst der Benediktiner, später der Kartäuser. Bei Grabungen freigelegte Fundamente und Gräber sowie die Krypta sind heute in die Hofgestaltung integriert. I Die Fassade des Forts ist an den Treppentürmen und am mittleren Bau durch einen Konsolfries gegliedert. Die Bauachsen des Forts und der ursprünglich vorhandene ockergelbe Putz drückten gebieterische Strenge aus. Der Kehlturm am Fuße der Karthause erinnert an mittelalterliche Donjons. Er beherbergt heute das Rheinische Fastnachtsmuseum.

Förderverein

Am 12. September 1993 wurde zum ersten Mal bundesweit der "Tag des Offenen Denkmals" in Deutschland begangen. Erstmals seit Jahren war auch das Fort Konstantin für die Öffentlichkeit zugänglich und am gleichen Tag folgte die Gründung des Vereins "PRO KONSTANTIN e. V."

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