Gegenüberstellung von Alt und Neu.

Wie hat es früher einmal ausgesehen? Viele alte Fotos lagern in vielen Schubladen, und es wäre schön, wenn ich hier einmal einen Teil für die Allgemeinheit zeigen dürfte. Der Anfang ist gemacht, Herr Werner Simon hat mir Fotos aus einem alten Kalender zur Verfügung gestellt. Führt man den Mauszeiger auf die Fotos, kann man die heutige Situation einblenden.
Bei der Rekonstruktion der Standorte konnte ich mich manchmal nur auf den perspektivischen Blick verlassen, eine genauere Bestimmung war nicht möglich. Ich habe die neuen Fotos alle am gleichen Tag, am Samstag den 27.05.2006 aufgenommen.

Bitte den Mauszeiger über die Fotos führen

 

Friedrich-Wilhelm-Strasse 160-61/ Ecke Meesgasse. Die Häuser wurden 1703 erbaut. Hier wohnten u.a. der Kammerdirektor von Hommer und der Justiz- und Hofrat von Mees. Später gab es hier die Spirituosenfabrik Buschmann.

Heute beherbergt das Haus zwei Arztpraxen. Das Haus ist heute fast noch im Originalzustand erhalten.

Helfensteinstrasse 40. Das Haus wurde vor 1770 erbaut und befand sich im Besitztum der Familie Steireif.

Auch hier ist das Haus noch in ähnlicher Form erhalten.

Dieses Haus vor dem Aufgang zur Festung dient heute als Wohnhaus. Es wurde als Festungspfortenbau 1691/92 nach Plänen von J.C. Sebastiani als Kanzleigebäude errichtet und diente auch als Pagenhaus. Ursprünglich trug der Bau eine große Kuppel.

Kaum Veränderungen zum Urzustand.

Der Kapuzinerplatz. Links steht heute das Hotel Hoegg, rechts das ehemalige Kapuzinerkloster, daran anschließend die Humboldt- strasse.

Der Vergleich fällt immer noch leicht, markante Bezugspunkte sind die Klosterkirche, das grosse Eckhaus und das Fachwerkhaus rechts und links der Humboldtstrasse.

Auch hier der Kapuzinerplatz mit einem aus dem späten 19. Jh. stammenden Fachwerkhäuschen, der Alten Waage. Rechts der Durchgang zum Rheinufer.

Hier kann man anhand der Mauer am Durchgang den ursprünglichen Platz nur noch erahnen.

Warum trägt der Straßenabschnitt  “Am Pfaffendorfer Tor” diesen Namen? Hier rechts die ehemalige Pfaffendorfer Torbefestigung etwa da, wo heute der Kolonnenweg beginnt. Die Schienen gehören zur 1902 erbauten Strassen- bahn.

Auch hier kann man nur erahnen, wo man steht, nur der Blick zum Kapuzinerplatz gibt einen Anhaltspunkt.

Ab 1711 diente die Kirche Zum Heiligen Kreuz als Pfarrkirche, die als Hofkirche von Hofbaumeister Honorius Ravensteyn 1703-07 erbaut wurde. Sie wurde am 31. Dezember 1944 zerstört.

Merkmal ist nur das heute noch vorhandene Haus am rechten Bildrand.

Obertal 1930: Festumzug der Schützen. Rechts der Pallotinerbau, alle anderen Gebäude sind im Krieg zerstört oder wegen der Strassenerweiterung abgerissen worden.

 

Dieses Haus am Bückerplatz 1 stammt aus dem 19. Jh. Erbaut wurde an dieser Stelle im 18. Jh. die Lederfabrik von Grisar und Kaumanns.

Hier fällt ein Wiedererkennen nicht schwer.

Die Klos`sche Buchdruckerei in der Helfensteinstrasse 78. Den damaligen Gaslaternen wie im Bild links sind die heutigen Laternen im Bereich der verkehrsberuhigten Zone Ehrenbreitsteins nachgebildet worden.

Das Dachgeschoss beider Häuser ist nicht mehr vorhanden.

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