Der Haupt-Verteidigungs-Graben

Der Hauptgraben, vor dem etwa 12 m hohen Ravelin oder Mittelsaillant, wird von Contregarde Rechts und Contregarde Links flankiert wird. Der Hauptgraben war die zweite Verteidigungslinie, falls der Feind die erste Mauer und das Feldtor überwunden hatte. Durch eine etwa 50 m lange Poterne, einen Tunnel im unteren Geschoss des Ravelins, gelangt man in den Retirierten Graben. In den Contregards und dem Ravelin sind die Mauern am Fuß bis zu drei Meter stark. Durch die Poterne kommt man in den Retirierten Graben, der in der Mitte von der 18 m hohen Kurtine sowie der Rheinbastion und der Landbastion abgeschlossen wird.

  1. Grabentor
  2. Östlicher Abschluss
  3. Kanonengang
  4. Contregarde rechts
  5. Ehrenmal des Heeres
  6. Ravelin
  7. Poternen
  8. Contregarde links
  9. Rheintor
  10. Blockhaus
  11. Blockhaus

Abschluss Ost und Grabentor

Der Östliche Abschluss sicherte die Festung in Richtung Dahl Ehrenbreitstein. Das Grabentor war das große Hindernis, das Eroberer nach der Einnahme des Feldtores überwinden mußten. Wall und Graben waren die wichtigsten Verteidigungselemente in einer Festung.

Der Kanonengang

Im Kanonengang präsentieren sich verschiedene Geschütze, die auf der Festung Ehrenbreitstein im Einsatz waren. Das Highlight der Festung ist die 1524 in Frankfurt am Main gegossene Kanone Vogel Greif.

Contregarde links und rechts

Die Contregarden sind Teile des Hauptwalls mit Geschütz- und Wohnkasematten sowie den Pulvermagazinen. Heute beherbergt die Contragarde rechts das Haus der Archäologie, den Kanonengang , die Büchsenmacherei und zeigt das “Stille Örtchen” aus preußischer Zeit. Die berühmte Kanone “Vogel Greif “ hat ihren Platz hier. Sie wurde 1524 aus 9 t Bronze für den Erzbischof Richard von Greiffenklau gegossen. Ob man damals auch überlegt hat, daß man daraus eine Glocke hätte gießen können?

Das Ehrenmal des Heeres

Das Ehrenmal des Deutschen Heeres auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz ist ein 1972 eingeweihtes Ehrenmal der Bundeswehr für die gefallenen deutschen Soldaten in den beiden Weltkriegen sowie für die im Auslandseinsatz und im Friedensbetrieb ums Leben gekommenen Bundeswehrangehörigen des Heeres. Schirmherr des Ehrenmals ist der Inspekteur des Heeres. Ihm zur Seite und für die Unterhaltung des Ehrenmals zuständig steht das Kuratorium Ehrenmal des Deutschen Heeres e.V. Eigentümer des Ehrenmals und zugleich auch der Festung Ehrenbreitstein ist das Land Rheinland-Pfalz. Auf der Internetseite des Kuratorium Ehrenmal des Deutschen Heeres e.V. wird ausführlich zum Ehrenmal des Heeres berichtet.